Wechseljahre - Einleitung

Der Begriff Menopause (Synonyme: Climacterium; Klimakterium; Klimakterium feminale; Wechseljahre - Frau; ICD-10: E88.a – Menopause) definiert den Zeitpunkt zu dem die zyklischen Monatsblutungen aufhören, das heißt, es ist damit die letzte ovariell – durch den Eierstock – hormonell gesteuerte Regelblutung gemeint.
Im weiteren Sinne handelt es sich um eine Phase von physiologischen und hormonellen Veränderungen im Organismus der Frau, die sich in verschiedenen Stadien von in etwa dem 40. Lebensjahr bis hin in das späte sechste Lebensjahrzehnt fortsetzen kann. Während die Menopause also als Zeitpunkt klar definiert ist, sind die Begriffsbestimmungen der Zeitabschnitte davor und danach häufig uneinheitlich definiert.

Im Folgenden die verschiedenen Stadien der Menopause 

Prämenopause – etwa zehn bis fünfzehn Jahre vor der Menopause. Dieser Zeitabschnitt ist bereits durch Progesteron- und Östrogenmangel gekennzeichnet.
Symptome: Sterilität; mögliche Blutungsunregelmäßigkeiten und Wechseljahresbeschwerden
Perimenopause – Übergangsphase zwischen Prä- und Postmenopause; unterschiedlich langer Zeitraum von Jahren vor der Menopause – etwa fünf Jahre – und nach der Menopause (1 Jahr);
Symptome: Sterilität, Blutungsunregelmäßigkeiten, Wechseljahresbeschwerden
Menopause – Zeitpunkt der letzten Regelblutung; meist zwischen dem 47. und 52. Lebensjahr
Postmenopause – Zeitabschnitt, der dann beginnt, wenn die Menstruation für mindestens ein Jahr ausgeblieben ist.
Symptome: häufige Wechseljahresbeschwerden


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