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TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN

 

Akupunktur

 

Die erste schriftliche Akupunktur-Aufzeichnung datiert vom 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.

 

Auf definierten Bahnen unter der Haut, im Gewebe, fließt der lebenserhaltende Energiestrom Qi. Durch physikalische Beeinflussung (mit Nadel, Laserstrahl oder Moxa) an anatomisch genau definierten Punkten werden "Energieströme" (chin. Qi und xue) in den Leitbahnen angesprochen, krankheitsauslösende Faktoren ausgeleitet, die Konstitution gestützt, die "Energieflüsse" harmonisiert. Die Anwendung setzt viel Wissen und eine genaue Vorstellung von der möglichen Wirkung der Punkte voraus.

 

Im Chinesischen werden die Akupunkturpunkte auch "Einfluss-Löcher" (shuxue) genannt, weil die meisten in anatomisch tastbaren Dellen oder Lücken zu finden sind. Über 360 klassische Punkte liegen auf den symmetrisch angelegten Hauptleitbahnen, die nach je einem Organ benannt sind.

Chinesische Arzneitherapie

Arzneitherapie ist in der Chinesischen Medizin heute vor allem Phytotherapie, es kommen überwiegend pflanzliche Heilmittel (Blätter, Blüten, Wurzeln, Rinden) zum Einsatz, selten auch mineralische oder tierische Substanzen.

 

Damit lassen sich energetische Mangelzustände beheben, Stauungen regulieren, krank machende Faktoren ausleiten und das energetische Gleichgewicht wieder herstellen. Etwa 80% aller Behandlungen in der Chinesischen Medizin erfolgen mit der Arzneitherapie.

 

Eine genaue Kenntnis der Wirkungen der Einzelmittel ist unbedingt erforderlich, da die Arzneimittel individuell zu einem Rezept zusammengestellt werden. Sie werden nur über Apotheken abgegeben und sind in Deutschland einzeln auf Inhalt und Verunreinigungen geprüft. Sie werden meist nach Auskochung als Dekokt (ähnlich wie Tee) eingenommen, aber auch als Granulate oder Tropfen. Für eine Reihe von Indikationen ist die Phytotherapie durch Studien in ihrer Wirkkraft wissenschaftlich belegt.

 

Diätetik

Die chinesische Diätetik gilt als eine der "Fünf Therapiesäulen" (Akupunktur, Phytotherapie, Tuina, Qigong, Ernährungsmedizin) der TCM. In China war man sich schon sehr früh bewusst, wie bedeutsam eine ausgewogene Ernährung dafür ist, dass sich der Mensch wohl fühlt. Man sah Lebensmittel als milde, aber wichtige Therapeutika an.

 

Nach Erstellung Ihrer Diagnose kann eine individuelle Ernährungsberatung erfolgen. Dabei legen wir gemeinsam mit Ihnen allgemeine Ernährungsrichtlinien fest und sagen Ihnen konkret, welche Lebensmittel Sie möglichst meiden sollten. Vor allem aber werden die für Sie notwendigen stützenden oder regulierenden, ausleitenden oder kühlenden Nahrungsmittel sowie Rezepturen zur Zubereitung besprochen. Sie können so selbst zu einer schnelleren Gesundung beitragen und diese langfristig im Sinne einer Prophylaxe unterstützen.

 

Beeinflussen Sie Ihre Energie und Ihr Wohlbefinden zukünftig durch das, was Sie zu sich nehmen.

TCM für die ganze Familie